Freitag, Juli 21, 2017

SDRV-Workshops erfolgreich

SDRV Workshop 2017 in Hannover

Am vergangenen Wochenende führte die SDRV erstmals Workshops für die Obleute der Landesverbände und deren Ausbilder durch.

„Das Konzept, Workshops vor der alljährlichen Mitgliederversammlung durchzuführen sehe ich als gelungen an“ resümiert der SDRV-Vorsitzende Ralf Tietge. „Wir erreichen hierdurch wesentlich mehr Akteure, die sich um die Entwicklung des Schiedsrichterwesens in Deutschland kümmern, als in einer normalen MV.“

„Aus den Landesverbänden waren, bis auf 2 urlaubsbedingte Absagen, alle Schiedsrichterobleute anwesend. Eine Anzahl, die ich in den vielen Jahren als Mitglied der SDRV noch nicht erlebt habe“ freute sich Tietge.

Auch aus dem Teilnehmerkreis ernteten die SDRV-Verantwortlichen viel Lob, verbunden mit dem Wunsch diese Veranstaltungen dauerhaft durchzuführen. „Der regelmäßige reale Austausch in dieser Form ist das, was wir für die Landesverbände brauchen um uns weiter zu entwickeln“ meint ein junger Teilnehmer aus diesem Kreis.

Kritischere Töne gab es dann jedoch hinsichtlich der Ergebnisqualität. Während der überwiegende Teil der Teilnehmer schon den regen Austausch zwischen den Verbänden, Ausbildern und der SDRV als Erfolg ansahen, hätten sich andere mehr konkrete Ergebnisse erhofft.

Auch Ralf Tietge hätte sich mehr greifbare Ergebnisse gewünscht, sieht in dieser Veranstaltung jedoch den Startschuss für eine zukunftsorientierte Arbeit der SDRV zur Umsetzung des Konzepts „Referee 2024“.

Nicht zufrieden war Tietge mit der Teilnehmerzahl im Workshop der Bundesligaschiedsrichter. „Hier hatte ich mehr erwartet. Die Vorbereitung durch Kilian O’Brien und Dan Maughan und auch die Inhalte waren gut. Wir werden das jetzt analysieren müssen woran es lag“ zeigt sich der Vorsitzende etwas enttäuscht von diesem Part.