FIRA-Camp 2013

Der europäischen Rugby-Verbandes FIRA-AER veranstaltet vom 28. April bis 2. Mai im tschechischen Nymburk gemeinsam mit Deutschland, Tschechien, Polen und Ungarn ein Nachwuchscamp.

Für die SDRV nehmen die Schiedsrichter Markus Häfner (Frankfurt), Robert Burgwitz (Hannover), Andre-Pascal Sepho Dorcelier (Hamburg), Georg Straube (Heidelberg) und Norman Benkenstein (Gera) teil. Gratulation zur Nominierung.

Vervollständigt wird die deutsche Delegation durch den U16-Juniorenkader mit seinen Trainern Tim Wimberg und Stefan Diedrichs sowie die Trainer Max Pietrek, Oldrich Breuste, Martin Piosik, Andreas Schmidt und Michael Krenz.

Neue Schiedsrichter-Trainer ausgebildet

Das Länderspielwochenende in Hamburg nutzte die Schiedsrichtervereinigung im deutschen Rugby-Verband (SDRV) für zahlreiche Aktivitäten: Am Freitagnachmittag und Abend traf sich der SDRV Vorstand zu einer ausführlichen Sitzung um den Aktionsplan und die strategischen Ziele zu bearbeiten, sowie anstehenden Maßnahmen zu planen

Der Samstag und Sonntag wurde genutzt um die Lizenzen der deutschen IRB Schiedsrichter Educator Klaus Blank, Werner Cromm und Ralf Tietge zu verlängern. Die drei wurden von den IRB Trainern Kerstin Ljungdahl und Bernd Gabbei auf ihre Fähigkeiten bei der Ausbildung von neuen Schiedsrichter Trainern geprüft.

Der erste Lehrgang dieser Art in Deutschland wurde von sechs Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet besucht: Jörg Becker, Hans Brauner, Wilfried Brecht, Boris Hoffmann, Lothar Pangritz und Gunnar Weber. 

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Handabwehr /Hand Off

Die Regelkommission weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Abwehraktion des Ballträgers gegen den Tackler (Handabwehr) nur gegen den Körper und nicht gegen den Kopf erfolgen darf. Alle Aktionen gegen Spieler oberhalb deren Schulterlinie sind Gefährliches Spiel. Dies gilt insbesondere im Schüler- und Jugendbereich.

IRB Anweisung zum Gedränge

Das IRB hat in einem Rundschreiben darauf aufmerksam gemacht, dass Schiedsrichter die neuen Gedränge- Anweisungen richtig anzuwenden haben. 

Zwischen den Kommandos „fassen“ und „set“ muss eine Pause gelassen werden:

Der Schiedsrichter ruft “beugen”, dann „fassen“. Die Erste-Reihe-Spieler beugen sich und benutzen ihren äußeren Arm um die äußere Schulter des gegnerischen Erste-Reihe-Stürmers zu berühren. Danach nehmen die Spieler ihre Arme wieder zurück. Der Schiedsrichter gibt die Anweisung „set“, wenn die ersten Reihen fertig sind.  Die ersten Reihen können sich dann binden. Das Rufen von „set“ ist kein Befehl, sondern ein Hinweis, dass die ersten Reihen zusammengehen können, wenn sie bereit sind.

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